Welche Mittel helfen gegen Durchfall?
Durchfall – Was ist das?
Von Durchfall oder auch Diarrhö wird gesprochen, wenn Stuhl dünnflüssiger, in größerer Menge und mehr als dreimal täglich auftritt. Vor allem bei Kindern oder auch älteren Menschen kann dies schnell zu einer Dehydration führen, da der Körper Salze und Wasser verliert.

Verdauung: Schritte und die zugehörigen Organe
- Bereits im Mund werden die Nahrungsmittel über den Speichel mit ersten Verdauungsenzymen in Verbindung gebracht.
- Die Säure im Magen tötet Bakterien ab. Enthaltene Enzyme zersetzen Nahrung und spalten die Proteine auf. Der Speisebrei wird durchgeknetet und über den Magenausgang an den obersten Teil des Dünndarms weitergeleitet.
- Galle sowie Sekrete aus dem Zwölffingerdarm und der Bauchspeicheldrüse neutralisieren die Säure im Nahrungsbrei.
- Neben Lipiden werden im Dünndarm auch die Kohlenhydrate und die Proteinketten gespalten. Anschließend gelangen die Nährstoff-Bausteine über die Schleimhaut des Dünndarms ins Blut.
- Den Resten des Darminhalts wird im Dickdarm Wasser entzogen. Die Bakterien unseres Mikrobioms spalten unverdauliche Ballaststoffe auf und unterstützen so die Verdauung und die Regulation des Wasserhaushaltes.
- Der eingedickte Speisebrei gelangt in den Mastdarm, wo er vom Schließmuskel bis zum nächsten Toilettengang festgehalten wird.
Varianten von Durchfall
Akuter Durchfall ist meist auf eine Infektion mit Bakterien oder Viren zurückzuführen. Der Durchfall tritt plötzlich auf, hält aber nur wenige Tage an (i.d.R. max. 14 Tage) und verschwindet im Normalfall ohne medizinische Behandlung. Bei einem längeren Fortbestehen bis zu vier Wochen ist die Rede von der anhaltenden oder „persistierenden“ Diarrhö. Beim chronischen Durchfall treten die Symptome häufig in Schüben auf und klingen auch nach über einem Monat nicht endgültig ab.
Prävention
Zur Vermeidung von einer „Lebensmittelvergiftung“, also einer bakteriellen oder viralen Infektion durch verunreinigte Lebensmittel, hilft es, die Nahrung bei der Zubereitung stark genug zu erwärmen und anschließend gekühlt zu lagern. Obst und Gemüse sollten in jedem Fall abgewaschen werden, sogar wenn es anschließend geschält wird. Auch die Hygiene spielt eine wichtige Rolle. So ist häufiges Waschen der Hände hilfreich, besonders vor dem Essen oder nach dem Gang ins Badezimmer.
Therapie
Sollte es dennoch zu einer Erkrankung kommen, helfen neben dem Ausgleich des Nährstoff- und Flüssigkeitsverlusts verschiedene Medikamente wie beispielsweise Perenterol forte oder auch einige Hausmittel. Dazu gehört unter anderem geriebener Apfel oder auch beruhigender Tee. Ebenfalls geeignet sind Reis, pürierte Banane oder Fleischbrühe. Zudem sollte auf die Hygiene geachtet werden, um eine Ansteckung zu vermeiden.
Perenterol® forte gegen Durchfall
Einige Durchfallmedikamente dämpfen die Darmbewegung, um das Symptom „Durchfall“ zu bekämpfen. Dadurch verweilen die Erreger aber länger im Darm. Die Arznei-Hefe in Perenterol forte hilft hingegen dabei, die Durchfallerreger aus dem Darm auszuschleusen, indem es sie zuvor bindet. Dabei wird die Darmbewegung nicht eingeschränkt.


Medizinische Versorgung
Tritt der Durchfall in Begleitung mit Fieber oder starkem Erbrechen und Bauchschmerzen auf, sollte die betreffende Person einen Arzt aufsuchen. Übersteigt die Dauer der Symptome die 48-Stunden-Marke oder tritt blutiger Stuhl auf, ist ebenfalls medizinischer Rat notwendig. Je nach Hintergrund der Durchfall-Erkrankung kann der Arzt Proben von Blut oder Stuhl analysieren und eine körperliche Untersuchung, darunter auch Ultraschall, vornehmen. Die Krankengeschichte und mögliche Infektionsquellen werden abgeklärt.
Ursachen von Durchfall
Akute Durchfälle werden meist durch bakterielle oder virale Infektionen ausgelöst. Die bei einer Infektion mit Bakterien produzierten Toxine können dazu führen, dass vermehrt Wasser und Schleim in den Darm abgegeben wird – ein sekretorischer Durchfall ist die Folge. Bei einer Infektion mit Viren wird die Darmschleimhaut und somit die Verdauung so stark gestört, dass unverdaute Nahrungsbestandteile im Darm verbleiben. Diese führen osmotisch bedingt zu einem Wassereinstrom in den Darm – ein osmotischer Durchfall entsteht.
Auch Unverträglichkeiten können Durchfälle erzeugen. Typisch dafür sind beispielweise die Laktose-, Gluten- oder Fruchtzuckerintoleranzen. Zusätzlich sind verschiedene chronische Darmerkrankungen als Auslöser von Diarrhö bekannt. Auch organische Erkrankungen können ursächlich für Durchfall sein, wie beispielsweise eine Entzündung der Bauchspeicheldrüse.
Häufige Auslöser von akutem Durchfall sind:
- Darminfektionen mit Bakterien oder Viren
- „Lebensmittelvergiftungen“ (beispielsweise auch auf Reisen!)
- Medikamente wie Antibiotika
Weitere potenzielle Auslöser können – unter vielen Anderen - sein:
- übermäßiger Verzehr von Teein oder Koffein
- psychische Ursachen wie Stress oder Angst
- Lebensmittelunverträglichkeiten
Häufige Auslöser von chronischem Durchfall sind:
- Unverträglichkeiten und Allergien
- entzündliche Darmerkrankungen
- andere chronische Darmerkrankungen wie Reizdarmsyndrom
- Medikamente (beispielsweise Metformin)
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