Probiotika – Wirkung im Darm
Probiotika sind lebende Mikroorganismen, die einen positiven Effekt auf unserem Darm und dessen Gesundheit ausüben. Zu den Probiotika gehört neben diversen Bakterienstämmen auch die Arzneihefe Saccharomyces boulardii.
Vorkommen von Probiotika
Probiotika sind von Natur aus in verschiedenen Nahrungsmitteln wie beispielsweise Sauerkraut, Naturjoghurt oder Kefir enthalten. Spezifische Bakterien- und Hefestämme, die nachgewiesenermaßen eine besonders positive Wirkung auf den Darmtrakt haben, werden sogar als Medikamente eingesetzt. Ein Beispiel ist die natürliche Arzneihefe Saccharomyes boulardii.

Darmflora
Die Darmflora besteht aus mehreren Billionen Mikroorganismen – hauptsächlich Bakterien. Die Bakterien unserer Darmflora sind immens wichtig für unsere Gesundheit und nicht nur an der Verdauung beteiligt. Unter Anderem haben sie einen positiven Einfluss auf unser Immunsystem, unser allgemeines Wohlbefinden und viele Stoffwechselprozesse in unserem Darm. Unsere Darmflora kann in bestimmten Situationen aus dem Gleichgewicht geraten. Die Einnahme von Antibiotika beispielsweise kann die Anzahl der Bakterien im Darm drastisch reduzieren. Um die Menge der guten Bakterien wieder zu erhöhen, können Probiotika eingenommen werden. Die Wirkung jedes Probiotikums ist sehr spezifisch. Das heißt: Jeder probiotische Bakterien- oder Hefestamm hat individuelle Wirkweisen. Die Arzneihefe Saccharomyces boulardii kann Durchfällen, beispielsweise auf Reisen, vorbeugen und die Symptome eines akuten Durchfalls schneller zurückdrängen. Dabei siedelt sich die Hefe nicht dauerhaft im Darm an. Wird die Einnahme beendet, geht auch die Menge der Hefen im Darm wieder zurück.
Antibiotika
Die Entwicklung von Penicillin im Jahr 1928 war ein Meilenstein der Medizingeschichte und hat den Weg für die moderne Medizin geebnet. Antibiotika sind heute fester Bestandteil der modernen Medizin. Und das ist gut so. Schließlich lassen sich mithilfe einer Antibiotika-Therapie eine Vielzahl bakterieller Erreger und damit auch bakterieller Infektionskrankheiten erfolgreich behandeln.

Antibiotika Resistenz
Durchfall ist keine seltene Nebenwirkung während einer Antibiotika-Therapie. Bis zu 25 Prozent der Patienten leiden innerhalb der ersten acht Wochen nach der Behandlung unter Antibiotika-assoziierter Diarrhö. Deswegen führen viele Patienten die verordnete Therapie nicht ordnungsgemäß durch. Sie senken die Dosis oder brechen die Behandlung eigenständig ab. Das kann die Gefahr der Resistenzbildung erhöhen.
Wirkung von Probiotika im Darm
Mit dem Einsatz ausgewählter Probiotika kann der Darm während Antibiotika-bedingter Durchfälle gezielt unterstützt werden. In der Apotheke sind verschiedene Medikamente auf Basis von Probiotika erhältlich. Manche Produkte führen dem Darm ausgewählte Bakterienstämme zu, während Perenterol forte beispielsweise die Arzneihefe Saccharomyces boulardii enthält. Für Saccharomyces boulardii sind verschiedene Wirkweisen zur Linderung akuter Durchfälle bekannt – unter Anderem fördert die Arzneihefe die Stabilisierung und Regenerierung der Darmflora.

Perenterol®
Der Antibiotika-assoziierten Diarrhö kann mithilfe von Perenterol entgegengewirkt werden. Dabei wird die Darmbewegung jedoch nicht gedämpft – stattdessen wird die Darmflora gestärkt. Die Regeneration der Darmflora wird unterstützt, wodurch der Durchfall gelindert wird. Durch die vielfältigen Wirkweisen der Arzneihefe hilft Perenterol nicht nur bei Antibiotika-bedingten Durchfällen, sondern auch bei anderen Auslösern akuter Diarrhöen. Auch auf Reisen kann das Mittel eingesetzt werden und in diesem Fall sogar schon präventiv das Risiko eines Durchfalls reduzieren. Perenterol Junior kann zur Behandlung akuter Durchfälle schon bei Kindern ab zwei Jahren eingesetzt werden, nach Absprache mit einem Arzt sogar schon ab einem Alter von sechs Monaten.
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