Welche Auswirkungen haben
Antibiotika auf den Darm?

Jede Antibiotika-Therapie verändert die Darmflora

Antibiotika sind wirksame Medikamente bei bakteriellen Infektionen

Sie können aber die Darmflora nachhaltig aus dem Gleichgewicht bringen

Darmbalance bei Antibiotika von Anfang an – mit Perenterol® Protect

Warum Antibiotika immer auch auf den Darm gehen

Antibiotika sind Medikamente, die gezielt zur Bekämpfung bakterieller Infektionen eingesetzt werden.1 Doch wie bei allen Medikamenten können auch bei Antibiotika Nebenwirkungen auftreten.


Jede Antibiotika-Einnahme stört das Gleichgewicht der individuellen Darmflora. Auf dieser Seite erfahren Sie, welche Auswirkungen Antibiotika-Behandlungen auf den Darm haben können.

Das Problem für die Darmflora: Antibiotika schädigen auch gute Bakterien

Für Antibiotika gilt: Sie wirken leider nicht nur gegen krankheitsverursachende Bakterien, sondern auch gegen nützliche Bakterien im Darm, die für eine gesunde Darmflora unverzichtbar sind.

Die Darmflora: Eine harmonisch zusammen-gesetzte „WG“ von Mikroorganismen

Jeder Mensch besitzt seine individuelle Darmflora (Mikrobiom), die sich aus einer Vielzahl von Mikroorganismen – insbesondere Bakterien – zusammensetzt. Durch unterschiedlichste Einflüsse wie zum Beispiel Infektionen und Medikamente kann eine balancierte Darmflora aus dem Gleichgewicht geraten. Wichtig zu wissen: Insbesondere Antibiotika können diese Balance nachhaltig stören.2 3 4

Was passiert während einer Antibiotika-Therapie im Darm?

Die individuelle Darmflora trägt entscheidend dazu bei, dass die Verdauung normal funktioniert, dass Nährstoffe effizient verwertet werden können und die Barrierefunktion der Darmschleimhaut gegen schädliche Mikroorganismen effektiv arbeiten kann. Die eigene Darmflora ist dabei so individuell wie ein Fingerabdruck. Befindet sie sich in Balance, leistet sie einen wichtigen Beitrag zu unserer Gesundheit.2


Abhängig vom Lebensstil – durch Faktoren wie Ernährung, Bewegung oder Stress – kann sich die Darmflora verändern.3 Auch Antibiotika können das Gleichgewicht nachhaltig aus der Balance bringen.4 Denn Antibiotika-Therapien haben zwei Effekte, die sich negativ auf das Gleichgewicht des Mikrobioms auswirken:

Antibiotika können den Bestand guter Darmbakterien stark verringern

Antibiotika machen keinen Unterschied zwischen krankheitserregenden und nützlichen Darmbakterien. Eine Antibiotika-Behandlung kann daher auch den Bestand hilfreicher Bakterien im Darm stark schädigen.5


Die Folge: Die Darmflora gerät aus der Balance und es entstehen vorübergehende Lücken. Diese Lücken bieten dann womöglich schädlichen Bakterien einen neuen Lebensraum im Darm.


Die Verdauungs- und Schutzfunktion des Darms funktioniert nur noch eingeschränkt. Da sich über 70 Prozent unserer Immunzellen im Darm befinden, hat das auch entscheidenden Einfluss auf die Widerstandsfähigkeit gegenüber weiteren Infektionen.

Antibiotika können die Zahl schädlicher Bakterien im Darm erhöhen

Es gibt krankheitsverursachende Bakterien, die im Laufe der Zeit eine Resistenz gegen Antibiotika entwickeln konnten. Antibiotikaresistenz bedeutet, dass die Bakterien gegen das eingesetzte Antibiotikum unempfindlich geworden sind:4 Es kann ihnen also nichts mehr anhaben.


Die Folge: Wenn nützliche Darmbakterien durch eine Antibiotika-Therapie geschädigt wurden und dadurch Lücken in der Darmflora entstehen, können sich Antibiotika-resistente, krankheitsverursachende Bakterien besser ansiedeln und ausbreiten. Die Gefahr von Darmbeschwerden wie akutem Durchfall steigt.

Welche konkreten Folgen kann eine durch Antibiotika gestörte Darmflora haben?

Sobald die Darmbalance durch Antibiotika aus dem Gleichgewicht geraten ist, kann sich eine Antibiotika-assoziierte Diarrhö (AAD) entwickeln: Antibiotika-bedingter Durchfall.6 7


Darüber hinaus können Antibiotika die Darmflora auch langfristig beeinflussen – und dies sogar bis zu mehrere Jahre über den Therapiezeitraum hinaus.


Zu den möglichen kurzfristigen und langfristigen Folgen einer Antibiotika-Therapie gehören: 8 9

Dysbiose  (krankhaftes Ungleichgewicht der Mikroorganismen im Darm)

Antibiotika-assoziierter Durchfall (AAD)

Pilzinfektionen

Akute Dickdarmentzündung

Chronisch-entzündliche Darmerkrankungen

Reizdarmsyndrom mit funktionellen Darmbeschwerden wie wiederkehrendem Durchfall

Übergewicht und Adipositas

Diabetes mellitus

Allergien, Asthma

Angstzustände, Depression

Neurologische Störungen

Was kann man tun, um die Darmbalance bei Antibiotika-Therapie zu erhalten?

Eine Behandlung mit Antibiotika ist manchmal unverzichtbar, um eine bakterielle Infektion effektiv eindämmen zu können und dadurch langfristige Folgen für die Gesundheit zu verhindern.


Wie Sie bei Antibiotika-Einnahme Ihre Darmbalance begleitend unterstützen können, lesen Sie auf dieser Seite.


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