Durchfall bei Kindern

Was Eltern tun können

Wenn Babys und Kleinkinder unter 2 Jahren Durchfall haben, ist ein Arztbesuch unverzichtbar.

Bei Durchfall ist es wichtig, verlorene Flüssigkeit und Elektrolyte zügig zu ersetzen: am besten mit oralen Rehydratationslösungen aus der Apotheke.

Strenges Fasten ist bei Durchfall nicht nötig: Leicht verdauliche Lebensmittel wie Zwieback sind jetzt gut geeignet.

Akuter Durchfall bei Kindern: Was ist jetzt zu beachten?

Wenn das eigene Kind plötzlich Durchfall bekommt, möchten Eltern schnell helfen. Die wichtigste Frage: Was kann ich tun, damit es meinem Kind bald besser geht?
Akuter Durchfall ist bei ansonsten gesunden Kindern meist die Folge eines virusbedingten Magen-Darm-Infekts. Häufig kommen weitere Beschwerden wie Erbrechen und Fieber hinzu.
Jetzt ist es vor allem wichtig, die verlorene Flüssigkeit und Elektrolyte (Mineralstoffe) zügig zu ersetzen. Spezielle Trinklösungen – sogenannte orale Rehydratationslösungen –  aus der Apotheke leisten hier gute Dienste.

Wichtig: Mit Säuglingen und Kleinkindern bei Durchfall zum Arzt!

Bei Säuglingen, Babys und Kleinkindern kann ein durchfallbedingter Flüssigkeitsverlust bereits innerhalb weniger Stunden zu einer starken Austrocknung führen – zur gefährlichen Dehydratation. Daher sollte Durchfall bei Kindern unter 2 Jahren immer ärztlich abgeklärt werden.

Was leisten orale Rehydratationslösungen aus der Apotheke?

Wenn Kinder Durchfall haben, sollten verlorene Flüssigkeit und Elektrolyte möglichst schnell ersetzt werden. Orale Rehydratationslösungen aus der Apotheke enthalten speziell aufeinander abgestimmte Elektrolyt-Glukose-Mischungen.


Diese Kombination aus Mineralstoffen und Traubenzucker sorgt dafür, dass durch Durchfall verlorene Blutsalze wie Kalium und Natrium schnell und effektiv ersetzt werden können. Gleichzeitig kann der Darm das für den Körper so wichtige Wasser wieder besser aufnehmen.


Gut zu wissen: Die oralen Rehydratationslösungen gibt es in praktischer Pulverform. Sie werden einfach in Wasser aufgelöst und sind in verschiedenen Geschmacksrichtungen erhältlich, die für Kinder richtig lecker sind.

Grundsätzlich gilt für die Anwendung oraler Rehydratationslösungen:

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Beachten Sie bitte immer die individuellen Dosierungshinweise in der Packungsbeilage.

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Mischen Sie eine Trinklösung immer nur mit Wasser – nicht mit Milch, Saft oder Softdrinks wie Cola.

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Je früher Sie eine Rehydratationslösung bei akutem Durchfall einsetzen, desto besser.

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Leidet Ihr Kind an Brechdurchfall, geben Sie die Trinklösung vorsichtig in kleinen Portionen – am besten mit einem Teelöffel und mit kleinen Pausen.

Was können und sollten Kinder bei Durchfall essen und trinken?

Generell sollten Kinder bei Durchfall viel und regelmäßig trinken – aber das Richtige! Gut geeignet sind zum Beispiel leicht gesüßter Kräutertee, etwa Kamille, Anis oder Fenchel, sowie Gemüsebrühe.


Cola wird bei Durchfall übrigens nicht mehr empfohlen. Denn Cola enthält zu viel Zucker und liefert kein Natrium und Kalium. Im Gegenteil: Das enthaltene Koffein fördert sogar noch die Ausscheidung wertvoller Elektrolyte.


Auch Fruchtsäfte sind bei Durchfall nicht geeignet – die Säure stellt für den Darm eine zusätzliche Belastung dar.

Beim Essen gilt: Eine strenge Fastenkur ist bei akutem Durchfall nicht sinnvoll. Denn der Darm benötigt Energie, um regenerieren zu können. Die Versorgung mit Flüssigkeit und Elektrolyten steht dabei an erster Stelle.


Danach kann Ihr Kind – sobald es dazu bereit ist – auch wieder feste Nahrung zu sich nehmen. Sie müssen Ihr Kind also nicht „auf Diät“ setzen, wenn es Durchfall hat. Sobald der Appetit zurückkehrt, sind leicht verdauliche Speisen eine gute Wahl. Gekochte Karotten, zerdrückte Banane, Zwieback und geriebener Apfel können den Darm jetzt entlasten


Auch komplexe Kohlenhydrate wie Kartoffeln oder Nudeln sind erlaubt. Allerdings sollten Sie auf die Sahne, Milch und Milchprodukte verzichten – diese können den Durchfall verstärken. Auch scharfe, sehr süße und fettige Speisen sollten vom Speiseplan verschwinden, bis sich der Magen-Darm-Trakt endgültig beruhigt hat.

Durchfall bei Kindern: Wann in die Arztpraxis?

Wenn Kinder Durchfall haben, ist in bestimmten Situationen ein Besuch in der Kinderarztpraxis wichtig. Das gilt immer, wenn Ihr Kind jünger als 2 Jahre ist und unter akutem Durchfall leidet.


Bei älteren Kindern sollte ärztlicher Rat eingeholt werden, wenn zusätzliche Beschwerden auftreten. Das gilt insbesondere bei hohem Fieber oder wenn die Kinder nicht essen oder trinken möchten. Auch starke Abgeschlagenheit, Benommenheit und dunkel gefärbter Urin sind wesentliche Signale, die Arztpraxis aufzusuchen. Dasselbe gilt, wenn zum Durchfall starkes Erbrechen hinzukommt.

Achtung: Bei möglicher Ansteckungsgefahr zunächst in der Praxis anrufen

Bei einem Verdacht auf einen Magen-Darm-Infekt (z. B. durch Rotaviren, Noroviren) sollte Ihr Kind zunächst zu Hause bleiben und erst einige Tage nach Abklingen der Beschwerden wieder in die Kita oder in die Schule gehen. Vor einem Besuch in der Kinderarztpraxis empfiehlt es sich, dort anzurufen und die Symptome zu schildern. So kann die Praxis die Situation einschätzen und andere Kinder sowie das Praxispersonal vor einer möglichen Ansteckung schützen.

Perenterol® Junior: Sanfte und gute verträgliche Hilfe bei Durchfall

Nicht alle Medikamente gegen Durchfall sind auch für Kinder geeignet. So ist der Wirkstoff Loperamid für Kinder unter 12 Jahren in der Selbstmedikation nicht zugelassen.


Perenterol® Junior 250 mg ist eine natürliche Hilfe gegen Durchfall bei Kindern: Die medizinische Hefe Saccharomyces boulardii ermöglicht eine verträgliche, kindergerechte und effektive Durchfall-Behandlung. Denn Perenterol® Junior wirkt nicht nur gegen Symptome, sondern bekämpft im Darm die durchfallverursachenden Erreger.


Perenterol® Junior 250 mg ist in der Selbstmedikation zur Anwendung bei Kindern ab 2 Jahren zugelassen. Nach ärztlicher Rücksprache kann Perenterol® Junior auch bei jüngeren Kindern ab dem Alter von 6 Monaten eingesetzt werden.

Perenterol® Junior 250 mg – Vorteile auf einen Blick:

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Natürlicher Wirkstoff Saccharomyces boulardii

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Keine Beeinträchtigung der natürlichen Darmbewegung

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Gute Verträglichkeit

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Zuverlässige Hilfe bei akutem Durchfall und zur Vorbeugung (auf Reisen)

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Kindgerechter Geschmack

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Praktische Pulver-Form (kann zum Beispiel in Wasser oder Brei eingerührt werden)

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