Antibiotika: Zahlen und Fakten

Antibiotika: Zahlen und Fakten

Pro Jahr erhalten über 20 Millionen Kassen-Patienten Antibiotika.

Antibiotika sind heute fester Bestandteil der modernen Medizin. Und das ist gut so. Schließlich lassen sich mithilfe einer Antibiotika-Therapie bakterielle Infektionskrankheiten gezielt behandeln. Allerdings führen viele Patienten die verordnete Therapie unter anderem aufgrund der Nebenwirkungen wie z. B. Durchfall nicht ordnungsgemäß durch. Dies wiederum erhöht die Gefahr der Resistenzbildung.

Gut zu wissen: Die Arznei-Hefe Saccharomyces boulardii (in Perenterol®forte 250 mg) hat sich zur Behandlung von Antibiotika-assoziierter Diarrhö hervorragend bewährt.

Über 20 Millionen Antibiotika-Verordnungen im Jahr

Die Zahlen zum Thema Antibiotika sind beeindruckend. So hat im Jahr 2010 jeder dritte gesetzlich Krankenversicherte Antibiotika verordnet bekommen.1

Dies bedeutet, dass über 20 Millionen Kassen-Patienten in Deutschland im Jahr 2010 ein Antibiotika-Rezept erhalten haben. Nicht mitgezählt sind hier die unzähligen Verordnungen auf Privatrezept. Stiftung Warentest spricht sogar von 40 Millionen Verordnungen pro Jahr.2

Fest steht: Die Entwicklung von Penicillin im Jahr 1928 war ein Meilenstein der Medizingeschichte und hat den Weg für die moderne Medizin geebnet. Heute lassen sich mittels Antibiotika eine Vielzahl bakterieller Erreger und damit auch bakterieller Infektionskrankheiten erfolgreich behandeln.

Angst vor Nebenwirkungen weit verbreitet – Risiko der Resistenzentwicklung steigt

Doch so gut die Wirkung von Antibiotika auch belegt sein mag – viele Patienten haben Nebenwirkungen, wie zum Beispiel Durchfall. Experten sprechen in diesem Zusammenhang von Antibiotika-assoziierter Diarrhö (AAD), die tatsächlich im Rahmen einer Antibiotika-Therapie keine Seltenheit ist. Innerhalb der ersten zwei Monate nach einer Antibiotika-Therapie sind rund 5-30% Patienten davon betroffen.3

Diese Nebenwirkungen führen häufig dazu, dass Patienten eine Antibiotika-Behandlung vorzeitig abbrechen oder die Dosis eigenmächtig verringern. Mit nicht zu unterschätzenden Folgen! Denn eine nicht ordnungsgemäß durchgeführte Antibiotika-Therapie begünstigt die Entwicklung von resistenten Keimen. Die Antibiotika verlieren ihre Wirkung. Ein ernstzunehmendes Problem, das auch in Deutschland zunehmend in den Fokus der Wissenschaft und der Öffentlichkeit rückt. So wurde vom Bundesministerium für Gesundheit die Deutsche Antibiotika-Resistenzstrategie DART ins Leben gerufen, die „Maßnahmen zur Erkennung, Verhütung und Bekämpfung von Antibiotika-Resistenzen in Deutschland“ enthält.4 Der Grund: „Infektionen durch resistente Bakterien sind schwierig zu therapieren, verlängern die Behandlungsdauer und haben erhöhte Mortalität (Anmerkung der Redaktion: Sterblichkeit) sowie Behandlungskosten zur Folge.“5

Vor diesem Hintergrund wird deutlich, wie wichtig die konsequente Durchführung einer ärztlich verordneten Antibiotika-Therapie ist.

Arznei-Hefe S. boulardii eignet sich zur Behandlung von AAD

Die beruhigende Nachricht: Die Arznei-Hefe S. boulardii (in Perenterol® forte 250 mg) ermöglicht eine zuverlässige und gut verträgliche Behandlung von Antibiotika-assoziierter Diarrhö. Wer um die effektiven Behandlungsmöglichkeiten möglicher Nebenwirkungen weiß, geht eventuell auch mit der Einnahme von Antibiotika gelassener um und kann im Fall des Falles schnell reagieren, ohne die verordneten Antibiotika einfach abzusetzen. Gut zu wissen: In den USA kommt S. boulardii bereits routinemäßig im Rahmen einer Antibiotika-Therapie zum Einsatz.

Weiterführende Artikel:

* Anwendungsgebiete: Beschwerden bei akuten Durchfallerkrankungen sowie bei Reisedurchfällen (Vorbeugung u. Behandlung)

1 Versorgungsatlas 2012, Analyse des Zentralinstituts für die kassenärztliche Versorgung

2 Warum zu viel krank macht. In: Test 11/2012, S. 90 - 97

3 Szajewska H et al. Aliment Pharmacol Ther 2005; 22: 365–372

4 DART Deutsche Antibiotika-Resistenzstrategie. Bundesministerium für Gesundheit. April 2011

5 Ebd.



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